Das Geistesleben 精神的生活/ (转贴) “家庭的悲剧”,一个男性的现象?

我的评论:

很早我就说过了,过着精神生活的人是幸福也是痛苦的。一个人的生活若不是物质便是精神的。直到今天我都没有怀疑我这个结论。

当人的生命变成了纯粹了精神的存在,只有这样的人才会自杀。

讨论自杀,目的是减少这些悲剧,因为很多问题本来完全是可以挽救的。

《中国农民的尊严》是我曾经读过的一个西方著名的社会学家对20世纪初中国社会的观察,当他观察了世界各国后,做出了这个结论,只有中国农民有强烈的自我尊严感。后来,我又读到西方关于中国封建社会士族阶级的自杀现象的分析,比如“死谏”。这是跟西方的殉道是两码事,不提殉道。再者,源远流长的殉情现象。殉夫,殉葬,殉国,殉道,殉职etc,我感觉全世界中国最为明显,你在任何其他的一个文化中都找不到中国文艺作品中那么多的对各种自杀的不管直接还是间接地美化(当然基督教也是美化死亡的,当然不是自杀式的)。从上面三个角度,我产生了一个感觉,中国人的生活是精神的,是(传统)道德的,非宗教的。也就是东亚自杀率全世界最高的一种文化(文化本身就是审美,审美根本就是道德)解释。

自从中国进入现代社会后,观念发生了很多很大的变化,但是很多传统还是顽强的保留下来了。吸收了很多西方文化的影响,但是并未探究这些舶来品的根源。比如人权,博爱etc,这些就是基督教的,不是中国的,违背中国的传统道德的,也就是仁爱和以德报德而不耶稣式的以德报怨。有人说,同性恋是不道德的,婚外恋是不道德的,自杀是不道德的etc,我都不同意。由于西方政治意识形态的虚伪狡辩和欺骗性,一般人的淳朴善良轻信,也就是易于被操纵,所以我才每每提到这些问题,在做结论前要知道你在说什么,是不是鹦鹉学舌。

至少在传统中国,自杀在很多情况下是最高的道德表现。

在西方并非如此。每年自杀的人为了什么自杀呢?他们的精神生活出了什么问题?他们的生活是物质生活还是精神生活?他们的精神生活跟中国的有什么不同?带来了什么样的结局?都是我思考的,也的确是很大不同的,不管是从文化中的社会现状,还是历史的关联。这里宥于篇幅无法写出。

下面这篇文章,针对当前多宗“家庭背景”配发的报道:离婚的父亲杀死子女后自杀。这个现象的典型性在于,不是母亲,而是父亲,而且总是在事业,婚姻出现问题之后,而且总是子女被杀,有时妻子也会被杀,然后这个父亲自杀,这种同归于尽的现象,我一直没有意识到,但是我阅读之后,回想起很多我曾经看过的西方电影(当然不是melodramas),意识到竟然如此惊人的相似。我对现实生活的认识和我听到的看到的,而不是纯理论,纯文艺的,让我对这个现象有了很多感触或是唏嘘。

Thomas Bernhard在《Holzfaellen》中写道:当我听说Jona自杀的消息时,一点也不感到惊异。她的自杀我很多年前就预知了,这也是我离开她的原因。我接到电话时只对她是如何自杀的感兴趣。果然如我所想,她是自己吊死的。像她这样的艺术家(Jona是舞蹈家)都是自己吊死的。从来没有听说其他的死法。

Bernhard的书中还对不同的人的死法不同做出了归纳演绎,什么样什么行业的艺术家上吊,什么样的跳楼etc,我想中国的不少作家也有此规律吧。这里谈论的不仅是为何自杀,还有用什么的方式。

我还有一个结论,中国的家庭背景一般不会如此,特别是现代中国。

虽然我对文中的很多地方保留意见,但是有的看法我觉得有启发。贴出来,给JN看看。

Warum immer nur Männer ihre Familien auslöschen

来源:《世界报》 http://www.welt.de/debatte/kommentare/article9375347/Warum-immer-nur-Maenner-ihre-Familien-ausloeschen.html

Familienmord ist ein männliches Phänomen. Schuld ist die Erziehung, behauptet der Soziologe Walter Hollstein. Und typische Machtgelüste.

Es ist eine Epidemie. Immer mehr Männer töten ihre Frauen, ihre Kinder
und anschließend sich selber 2005 geschah ein solcher Familienmord im
statistischen Mittel alle drei Wochen. 2009 hatte sich dieser zeitliche
Abstand auf neun Tage verkürzt. Das sind vierzig Familienmorde pro Jahr
mit rund 150 Toten. Erst dieser Tage hat wieder ein Familiendrama
aufgeschreckt, als in Kassel ein Mann seine vierjährige Tochter und sich
selbst umbrachte.

Die Opferzahlen bei Familiendramen sind höher als bei der so sehr
gefürchteten Schweinegrippe. Damals wurden Millionen Euro vorbeugend für
Impfstoffe ausgegeben, die dann gar nicht gebraucht wurden. Für die
Prävention von Familienmorden hat noch keine politische oder soziale
Institution Geldmittel zur Verfügung gestellt – nicht zur Vorbeugung,
und auch nicht zur Erforschung des Delikts. Nicht einmal das Problem ist
als solches erkannt. Das schreckliche Ereignis bewegt jeweils die
Öffentlichkeit für ein paar Tage – vor allem dann, wenn auch Kinder zu
den Opfern zählen. Dann gerät im Karussell der Aktualitäten wieder alles
in Vergessenheit. Bis zur nächsten tragischen Paniktat.

Familienauslöschung ist Männermonopol

Der Familienmord ist ein männliches Phänomen. Frauen bringen aus
unterschiedlichen Motiven eigene Kinder um, aber sie löschen niemals die
ganze Familie aus. Das ist Männermonopol. Zumindest bisher.

In rund fünf Prozent der Fälle handelt es sich beim Familienmord um eine
Art „Ehrenmord“. Die Firma des Familienernährers muss Konkurs anmelden;
private Insolvenz oder Arbeitslosigkeit droht. Dann kann die
traditionelle männliche Rolle von Schutz und Fürsorge nicht mehr erfüllt
werden. Statt des Eingeständnisses, als Mann „versagt“ zu haben, ist es
„ehrenvoller“, mitsamt der Familie aus dem Leben zu scheiden. Es mag
zynisch klingen; aber aus der Optik der klassischen männlichen
Ernährerrolle ist ein solcher Mord nur konsequent.

In rund 95 Prozent der Fälle ist der Auslöser des männlichen
Familienmords die definitive Ankündigung der Partnerin, das gemeinsame
Leben nicht mehr fortsetzen zu wollen. Diese Entscheidung der Partnerin,
den bis anhin ahnungslosen Partner zu verlassen, löst bei diesem
völlige Panik aus. Er wird von dem Gefühl übermannt, dass ihm der
Lebensboden entzogen wird, dass er ohne seine Familie nicht mehr in
dieser Welt sein kann.

Morden ist leichter als der Umgang mit Schmerz

Plötzlich wird deutlich, dass die eigene Frau die einzige „Anlaufstelle“
für Sorgen, Nöte, Trost und Geborgenheit gewesen ist. Ohne sie droht
nicht nur die soziale Isolation, sondern das dunkle Loch von
Verzweiflung, Angst und Alleinsein. In dieser Situation des
überwältigenden Entsetzens entsteht dann der Impuls, einen dramatischen
Untergang einem unaufhörlichen Elend vorzuziehen. Das Morden scheint
leichter zu fallen als der Umgang mit Schmerz.

Rekonstruiert man das Geschehen in seinem längerfristigen Verlauf, so
dürfte der Familienmörder eigentlich nicht „ahnungslos“ gewesen sein.
Was ihn so himmelstürzend getroffen hat, war kein Ereignis ohne
Vorbereitung. Gespräche mit Angehörigen und Nachbarn ergeben in jedem
Fall, dass die ermordete Ehefrau schon lange vor dem eigentlichen Drama
auf Probleme in der Beziehung hingewiesen hat. Der betroffene Mann hat
dies überhört oder nicht ernst genommen.

Doch selbst wenn die Ehefrau innerlich schon auf gepackten Koffern
sitzt, merken es die beteiligten Männer zumeist nicht, solange die
äußeren Lebensbedingungen noch stimmig sind. Das hat damit zu tun, dass
Männer und Frauen unterschiedliche Beziehungsmodelle leben. In der
Vorbereitung auf das erwachsene Leben lernen Jungen wenig von dem, was
Beziehung, Liebe und Partnerschaft erfordert. Insofern ist der
provokante Ausspruch des amerikanischen Arztes Ronald F. Levant
trefflich, dass das Familienleben für Männer „ein fremdes Land“
darstellt, dessen Sprache sie nicht wirklich sprechen.

Die Frau ist des Mannes emotionaler Lebensquell

Das ist keine Schuldzuweisung an Männer; wenn es denn überhaupt eine
Schuldzuweisung gäbe, so müssten Rollenbilder, Schulen und die Familien-
und Geschlechterpolitik die Adressaten sein. Männer werden noch immer
auf Leistungsfähigkeit getrimmt und auf ihre spätere Aufgabe des
Familienernährers, obwohl sich dafür die gesellschaftlichen
Voraussetzungen schon lange geändert haben. Der kanadische Psychiater
Terrence Real merkt an: „Jungen werden ermuntert, sich zu behaupten,
aber systematisch daran gehindert, ihre Emotionen auszudrücken und ihre
Bindungsfähigkeit zu entfalten“.

Grundlegende Eigenschaften für private Beziehungen wie
Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, Nähe oder Dialogbereitschaft sind nach
wie vor primär weiblich etikettiert; im männlichen Sozialisationsprozess
kommt ihnen nur eine untergeordnete Rolle zu. Dementsprechend
konzentrieren sich erwachsene Männer in Beziehungen auf das, was ihnen
vermittelt wurde, was sie können und was nach dem traditionellen
Verständnis der Gesellschaft zum männlichen Eigenschaftsprofil gehört.
Sie versuchen, ihre Familie zu ernähren, und opfern sich dabei manchmal
auf; sie fühlen sich für die Dinge der Außenwelt zuständig, sind ziel-
und ergebnisorientiert. Die Frau hat das Familienmonopol über das
Gefühlvolle und speist damit auch den Mann. Sie ist – nicht bewusst,
aber doch faktisch – sein emotionaler Lebensquell. Versiegt er, bricht
beim Mann hilflose Panik aus.

Jungs werden früh aus dem Paradies vertrieben

Um diese Panik wirklich zu verstehen, muss die emotionale Abhängigkeit
vom Weiblichen als zentrales Thema im männlichen Lebenslauf gesehen
werden. Die Mutter steht im Zentrum des kindlichen Daseins; sie bringt
uns nicht nur ins Leben, sondern gewährt und garantiert es. Die
Grundhaltung zum Leben, das Urvertrauen, die Basismuster von Liebe und
Beziehung entstehen in der frühen Interaktion von Mutter und Kind. Umso
traumatischer ist dann die notwendige Trennung von der Mutter. Die
feministische Psychoanalyse bezeichnet diesen Abnabelungsprozess sogar
als „die männliche Wunde“. Im Gegensatz zum Mädchen muss sich der Junge
im Vergleich mit der Mutter als das andere Geschlecht definieren.
Paradigmatisch lässt sich dieser Prozess folgendermaßen beschreiben:

1. Männer werden von Frauen geboren.

2. Männer müssen Männer werden.

3. Mütter können Söhne nicht zu Männern machen, weil sie Frauen sind.

4. Männer sind deshalb gezwungen, sich als Heranwachsende von den Frauen
abzuwenden, um eine eigene männliche Identität zu erwerben.

5. Männer müssen als Männer lernen, wer sie sind und was sie wollen,
ohne sich auf die Wünsche und Vorstellungen der Frauen zu beziehen;
sonst können sie innerlich keine Männer werden.

6. Nur in sich souveräne Männer können dann ohne Angst und ohne
Herrschaftsgelüste wieder auf Frauen zugehen und gleichberechtigt mit
ihnen leben.

Während es Mädchen lange gestattet ist, sich durch körperliche Nähe
Bestätigung zu holen, muss sich der Junge früh „abnabeln“. Er wird aus
dem Paradies vertrieben. Die um der Männlichkeit willen erzwungene
Loslösung von der Mutter provoziert die Angst vor dem späteren Rückfall
in die Symbiose – zum Beispiel in der erwachsenen Beziehung zur
Partnerin.

Partnerin wird als Mutter umgebracht und Mann folgt ihr in den Tod

Die schmerzhafte Erfahrung aller Jungen liegt darin, dass sich die
allumfassende Liebe der Mutter in dem Moment radikal zurückziehen muss,
wenn die Gesellschaft von ihr verlangt, ihren Sohn zum Mann zuzurichten.
Um Mann zu werden, soll der Junge plötzlich seine ganze Erfahrung von
Liebe, Geborgenheit, Zärtlichkeit und lustvoller Abhängigkeit verleugnen
und sich in einer neuen Welt aus Härte, Durchsetzungsvermögen,
kontrollierten Gefühlen und Beherrschung zurechtfinden. Um das erreichen
zu können, muss der Junge verleugnen, was er mit Mütterlichkeit und
Weiblichkeit verbindet. Es bleibt aber unbewusst auch immer die Angst,
die Vertreibung aus dem mütterlichen Paradies könnte sich wiederholen.
Diese Angst ist fest in den seelischen Erfahrungshaushalt des Mannes
eingebrannt.

Kündigt nun die Partnerin dem scheinbar ja „ahnungslosen“ Mann die
endgültige Trennung an, wird das Kindheitstrauma des Jungen auf
dramatische Art reaktiviert. Die schmerzhafte Vergangenheit bricht noch
einmal übermächtig auf. Die Trennungsentscheidung der geliebten Frau ist
der zweite Stoss aus der Sicherheit und einer zu viel. Statt noch
einmal ein nun erwachsenes Abnabelungsdrama zu durchleben, wird die
Partnerin als zweite Mutter umgebracht und Mann folgt ihr in den Tod.

Männer müssen aus ihrem Herzen keine Mördergrube mehr machen

Nun ist das alles nicht Schicksal. Wenn gesellschaftlich Männlichkeit so
verändert würde, dass sie nicht mehr Gefühlspanzer bedeutet, sondern
Dialogbereitschaft, müssten Männer aus ihrem Herzen keine Mördergrube
mehr machen, müssten sie sich nicht mehr vor den Zug stürzen, sondern
könnten sich öffnen und ihre Sorgen benennen, müssten sie niemanden
umbringen, sondern könnten gemeinsam nach Lösungen suchen. Dafür müsste
allerdings die männliche Rolle erweitert werden. Männlichkeit bedeutete
dann nicht mehr, keine Probleme zu haben oder sie nicht artikulieren zu
dürfen. Vielmehr müsste es dann heißen, wie der „Deutsche
Familienverband“ es formuliert: „Richtige Männer stellen sich ihrem
Problem“.

Mathias Franz, Organisator des ersten wissenschaftlichen Männerkongress
in Düsseldorf, hat dort beschrieben, dass es auch für Männer
„überlebenswichtig“ sei, sich rechtzeitig Hilfe holen zu könne, ohne
dabei das Gefühl haben zu müssen, die mühsam erworbene Männlichkeit
wieder zu verlieren. „Die Fakten zur misslichen Situation der Männer
liegen seit 3o Jahren auf dem Tisch. Aber entsprechende Maßnahmen lassen
auf sich warten, obwohl die Nachfrage da ist.“ Die beste Prävention
gegen den männlichen Familienmord wäre eine Erweiterung der Männerrolle:
indem auch der Mann sich erlaubt, Schwäche zu zeigen und um Hilfe zu
bitten.

Der Autor ist Professor für politische Soziologie. Von 1972 bis 2oo6
lehrte er in Berlin, heute lebt er in Basel. Seine letzte
Veröffentlichung: „Was vom Manne übrig blieb“ (Aufbau-Verlag, Berlin)

Über ewanhk

regular guy
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s